Spenden zur Rettung des
Amur-Leoparden

Was passiert eigentlich mit den Spendengeldern?

Aller Gelder werden bis auf Weiteres direkt auf das deutsche Konto des Nationalpark Kedrovaya Pad überwiesen. Es gibt keine Zwischenbehörden oder Ministerien.

Mit der Direktorin des Parks, welche ich im Mai 2007 persönlich vor Ort besucht habe, bin ich in direktem Kontakt. Alle Verwendungen werden offen gelegt und dokumentiert.

  Warum gerade Kedrovaya Pad?

In Kedrovaya Pad dem ältesten Naturschutzpark Russlands, 1916, wurden bei letzten Zählungen 7 der noch in Wildnis lebenden Tiere registriert. Hierzu gehören weibliche Tiere mit ihren Jungen und der Kater ‚Puzan’, Star aus der Filmdokumentation ‚Leoparden in Sibirien’.

Dieses Tiervorkommen entspricht ca. 25% des gesamten Wildbestandes.

Auf Grund seiner Bewaldung ist Kedrovaya Pad bei den Amur-Leoparden sehr beliebt.

Was des Weiteren für Kedrovaya Pad als Spendenziel spricht, sind die klaren Verhältnisse, was Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten betrifft. Ich habe die Direktorin Frau Maslowa als eine offene und kooperative Person erlebt, welche sich geduldig meinen Fragen gestellt hat und auch die bereit ist, die finanziellen Angelegenheiten transparent zu machen. Dies ist für die Verwendung von Spendengeldern unerläßlich.  

Wie ist Kedrovaya Pad organisiert?  

Kedrovaya untersteht der ‚Academy of Sciences Presidium’, welche Kedrovaya jedes Jahr mit einem bestimmten Betrag finanziert.

Neben der Direktorin gibt es 30 weitere Mitarbeiter, wie Inspektoren zum Schutz des Naturschutzgebietes, wissenschaftliche Mitarbeiter, Botaniker, Zoologen, Ornitologen usw.  

Wie stellt sich die finanzielle Situation des Parks dar?  

 

- 1/3 der Kosten, wie beispielsweise Gehälter werden über das ‚Academy of 
    Sciences Presidium’ finanziert.
 
 - Die verbleibenden 2/3 müssen über Spenden finanziert werden.

 - Ca. 1/10 der verbleibenden Gesamtkosten kommen über Organisationen wie
   WWF-Russland, Tigris-Fund, Phoenix-Fund, Amur-Fund, welche unregelmäßig
   kleinere Spendenbeträge geben. Mit dieser Unterstützung werden die Repa-
   raturkosten der Fahrzeuge usw. bezahlt.

 Auch gibt es Spenden von Privatpersonen, z.B. hat ein russischer Geschäfts-
   mann kürzlich ein Fahrzeug für den Amur-Leoparden ‚Puzan’ gespendet und 
   dieses
  Fahrzeug kommt dem Park zu gute, allein schon, weil Puzan sich dort
   regelmäßig aufhält.

 Die Fahrzeuge des Parks sind zum Teil in schlechtem Zustand. Reparaturen werden von den Mitarbeitern zum Teil selbst übernommen, da nicht ausreichend Geld vorhanden ist.


- Dem Park fehlen unmittelbar Gelder zur Instandsetzung der Garagen, welche
  kurz vor dem Zusammenbruch stehen. 

 

Photos der mehr als baufälligen Garage   Photos der mehr als baufälligen Garage

- Es werden u.a. beheizbare Unterstellmöglichkeiten benötigt, da die Fahrzeuge
  die schweren sibirischen Winter ansonsten nicht unbeschadet überstehen  
  würden. Baumaterial für Wände und Dach stehen hier ganz oben auf der Liste
  der benötigten Dinge.

- Kleidung zur Bekämpfung von Feuern wird benötigt. Diese Kleidung muß feuer-
  resistent und dabei leicht und flexibel sein, um es den Leuten zu ermöglichen,  
  sich schnell auf Bäumen in Sicherheit zu bringen.
  Diese Kleidung ist in Russland nicht erhältlich und würde dann in Deutschland,
  bzw. Europa eingekauft werden. Dies betrifft Kleidung für 14 Mitarbeiter.
  Der Park hat regelmäßig mit Feuern zu kämpfen, dies betrifft die Herbstzeit von
 
Mitte Oktober bis Anfang Dezember, sowie schwerere Feuer von April bis Mitte
  Mai. Dies ist ein großes Problem für die Tiere und den Park.

Diese Häuschen beherbergen die Werkzeuge zur Feuerbekämpfung, wie Eimer, Spaten, Hacke usw. Sie gehören jeweils zu den Wohngebäuden.

 

-Treibstoff, wie Benzin und Diesel für die Fahrzeuge und Werkzeug der Schutzin-
  spektoren wird benötigt, z.B. u.a. für Benzinmotorsägen und Gebläse.

 - Vermessungsarbeiten an der gesamten Grenze des Naturschutzgebietes sind
  
auszuführen und ebenfalls zu finanzieren.

Die Liste spiegelt die Reihenfolge der Notwendigkeiten wider und wurde in enger Zusammenarbeit mit der Direktorin von Kedrovaya Pad ausgearbeitet.

Auch wenn es nicht auf den ersten Blick ersichtlich ist, so dienen doch die o.g. Maßnahmen dazu, den Park und somit einen wichtigen Teil des Lebensraumes der Amur-Leoparden zu erhalten und für ihren Schutz aufzukommen, mit dem langfristigem Ziel, z.B. organisierte Gruppen mit Hunden zur Wilderer-Bekämpfung einzusetzen. Solche Ziele können jedoch erst in Angriff genommen werden, wenn die lebensnotwendigen Dinge für den Park und seine Bewohner geklärt sind. Die Amur-Leoparden sind auf unsere Hilfe angewiesen, wenn sie auch zukünftig überleben sollen.

 

Spenden zur Rettung des Amur-Leoparden können hier über Paypal überwiesen werden:

 

Wenn Sie lieber direkt auf das Spendenkonto überweisen möchten, fordern Sie bitte die Kontodaten hier an.